Klong Son Beach
Vom Pier kommend die erste Bucht mit Badestrand. Leider zieht sich das Wasser bei Ebbe weit zurück. Die Landschaft ist allerdings traumhaft schön. In der Bucht liegt das vornehme und teure Aiyapura Resort, wer hier übernachtet findet viel Ruhe, perfekten Service und - eben - eine wunderschöne Szenerie. Besonders für Honeymooner zu empfehlen! Vor nicht allzulanger Zeit hat sich auch Thailands Premierminister Taksin hier zurückgezogen und verwöhnen lassen. In Klong Son liegt auch das romantische Ko Chang Grand Orchid Resort, das im Bali-Lanna Stil errichtet wurde.
White Sand Beach
Hinter Klong Son geht es über Serpentinen durch den tropischen Regenwald in die Berge. Nachdem man den höchsten Punkt der Straße erreicht hat blickt man herab auf den 2,5 Kilometerlangen White Sand Beach oder Hat Sai Khao wie die Einheimischen ihn nennen. Dieser Strand wurde als erstes entdeckt und zu einen kleinen Touristencenter ausgebaut aber es besteht absolut kein Vergleich zu Phuket oder Ko Samui. Trotzdem hat man die Möglichkeit in einen der kleinen Plaza’s nach Souvenirs ausschau zu halten, im Internet-Cafe zu surfen, sich im Supermarkt mit Dingen des täglichen Bedarfs einzudecken und in kleinen gemütlichen Restaurantbars mit anderen Touristen und Einheimischen zu sitzen und thailändische Spezialitäten zu verspeisen. Am südlichen Ende haben sich einige Bars mit Barfrauen niedergelassen, das ganze ist aber ziemlich trostlos und braucht einen nicht zu stören, da es etwas abgeschieden liegt. Der Strand selbst weis zu gefallen - wie der Name schon sagt - mit weißen Sand, Palmen, Laubbäumen, Felsen und am nördlichen Ende reicht sogar der dichte Regenwald fast bis an den Strand - traumhaft schön. Dieser Teil bis zum KC Grande Resort ist immer noch sehr ruhig und wenig bebaut. Ab Mitte White Sand in südliche Richtung ist dann der Strand nicht mehr so schön und dicht an dicht stehen die Resorts, später wird aus dem White Sands dann nur noch eine steinige Küste.Der gesamte Strand fällt flach ab und bei Ebbe zieht sich das Wasser weit zurück, trotzdem ist Baden uneingeschränkt möglich. Der lang gezogenen Strand eignet sich auch hervorragend zum Strandwandern, unterwegs kann man Halt in kleinen gemütlichen Restaurants machen und sich erfrischen. Am White Sand Beach liegen auch die meisten Unterkünfte der Insel, wir können besonders das KC Grande Resort empfehlen, das ruhig am nördlichen Ende liegt, aber nicht gerade günstig ist. Eine Alternative ist das nette Banpu Ko Chang Resort, das so ziemlich zentral liegt und freundliches Personal hat. Das Kacha Ko Chang Resort ist ein weiteres Resort, welches wir aufgrund der direkten Standlage und den schönen Superior und Deluxe Bungalows / Zimmer weiterempfehlen. Das Plaloma Cliff Resort am südlichen Ende hat keinen Badestrand dafür die Bars in der Nachbarschaft, die Anlage wirkt zum Teil etwas schmudelig, der Schweizer Besitzer ist aber häufig in der Anlage anzutreffen und sorgt sich dann gerne um die Belage der Gäste.Für Reisende die gerne abends etwas unternehmen möchten ist der White Sand Beach ideal. Sie sitzten in den Restaurants direkt am Strand und geniessen die feucht-heisse Atmosphäre bei Klängen von alten Evergreens die von örtlichen Musikern live vorgetragen werden.
Klong Prao Beach
Der nächste Strand - südlich von White Sand Beach gelegen - ist mit rund drei Kilometern recht lang. Viele schätzen den Klong Prao Beach als den schönsten von Ko Chang ein. Hier wird es ruhiger und die Anlagen nobler und großzügiger, ebenfalls verläuft die Hauptstraße nicht mehr so dicht am Strand entlang. Ein Kanal und die Flussmündung des Klong Prao teilt den Strand in drei Teile. Der mittlere Teil mit den schönen Resorts Panviman, Barali und Tropicana ist über ein Kilometer lang, der nördliche Teil mit dem von uns favorisierten Paradise Resort und dem Ko Chang Resort etwa ein Kilometer. Etwas kleiner ist der südliche Teil mit dem V.J. Hotel und Amari Emerald Cove Resort, dieser Abschnitt wird auch Klong Makok Beach genannt. Wie die meisten Strände an der Westküste fällt der Strand nur flach ab, Baden ist trotzdem gut möglich. Vor nicht allzulanger Zeit haben die Resorts Ramayama und Aana ihre Tore geöffnet um internationale Gäste zu verwöhnen. Beide Resorts liegen mittig des Klong Prao Beach, keins jedoch direkt am Strand.
Kai Bae Beach
Weiter südlich an Klong Prao schließt sich der schöne Kai Bae Beach an. Dieser ist rund zwei Kilometer lang und kann in drei Abschnitte eingeteilt werden: Der nördliche mit dem Chang Park Resort und Cliff Beach Resort sowie der mittlere sind mit jeweils einem Kilometer etwa gleich lang. Der südliche Abschnitt liegt in einer wunderschönen kleinen Bucht und ist etwa 300 m lang. Dschungelbewachsene Berge reichen bis dicht an den Strand heran, hier liegt auch an einem Hang das Sea View Resort. Überhängende Palmen und Laubbäume bestimmten das tropische Landschaftsbild des Kai Bae Beaches. Dazu kommen vier Vorgelagerte Inseln die hervorragend in diese Südseeatmosphäre passen. Ko Man Nai Island kann man bei Ebbe sogar zu Fuß erreichen! Auch am Kai Bae ist anzumerken das der Strand flach abfällt, das Baden aber möglich ist. Kai Bae bietet nach White Sand die meiste Unterhaltung, wenn es auch noch ruhig zugeht. In den kleinen Restaurants und Bars die Cocktails servieren herrscht eine angenehme ruhige Atmosphäre.
Lonely Beach (Hat Ta Nam)
Dieser Strand schließt sich dem Kai Bae Beach an und ist etwa ein Kilometer lang. Zu erreichen ist dieser Strandabschnitt über eine kleine Landstraße die durch dichten Regenwald führt, unterwegs gibt es immer wieder schöne Aussichten auf das Meer und die Inselwelt. Der Strand selbst ist ebenfalls traumhaft schön und sehr gut für den Erholungssuchenden geeignet. Hier befinden sich einige kleinere, ganz einfache Bungalowanlagen die nicht vorzubuchen sind. Das schönste Hotel an dem Strand ist das Bhumiyama Beach Resort, das wir auch sehr empfehlen können. Direkte Strandlage, gepflegter Garten mit vielen Palmen und sehr zuvorkommender Service lassen keine Wünsche übrig.
Ban Bang Bao
Hier liegt das auf Pfählen gebaute Fischerdorf mit einigen Seafood Restaurants die frische Meeresfrüchte auf Ihren Speisekarten haben. Ein schöner Ausflug ins äußerste Südwesten der Insel. Wer weiter über eine kleine Straße durch das Dschungelgebiet fährt erreicht nach einigen Kilometern das Grand Lagoona Resort. Es ist wohl die originellste Anlage der Insel, mit einem riesigen Passagierschiff das festgemacht in der Bucht liegt und jetzt als Unterkunft dient. Ebenso liegen weitere umgebaute Reisbarken als Unterkunft bereit. Bei Bang Bao hat vor kurzem eine kleine Resortanlage mit dem Namen Nirwana eröffnet. Das Resort, das nur über eine Dschungelstraße erreicht werden kann, liegt zwischen zwei Buchten und bietet viel Ruhe.
Die Ostküste der Insel
Die Ostküste der Insel ist nur spärlich bewohnt. Kleine Dörfer wechseln mit Kautschukplantagen, Garnelenfarmen und Regenwald ab. In der südlichen Region der Ostküste, bei Salak Khok, liegt ein Mangrovengebiet, welches man zu Fuß entdecken kann. Hier werden auch Kajaks vermietet und so bietet sich eine interessante Möglichkeit die weniger touristischen Highlights der Insel zu besuchen. Wer sich weiter bis nach Salak Phet vorwagt wird mit einem der besten Seafood Restaurants der Insel belohnt. Immer frische Meeresfrüchte werden Thai-Style serviert. Leider führt die Straße nicht weiter um das südliche Ende der Insel, es fehlen noch rund sieben Kilometer. Statt aber nun den direkten Weg zurückzufahren lohnt sich ein Abstecher auf die südliche Halbinsel zu unternehmen. Vom Khao Kong Berg auf der Peninsula hat der Betrachter eine großartige Aussicht auf das Meer, den Regenwald und die Inseln in der Bucht. |
Ko Chang kennt nur zwei Jahreszeiten. Die beste Reisezeit ist zwischen November bis Mai, dann ist es i.d.R. trocken und angenehm. Viele Urlauber halten sich hier zwischen Dezember und März auf, dann steigen die Temperaturen auch nur selten über 30 Grad Celsius. In dieser Zeit kann es aber abends und nachts wegen des Windes etwas kühl werden, einen Pullover oder leichte Jacke mitzunehmen ist nicht verkehrt.Generell ist zu erwähnen, dass das Wetter während der Nebensaison, etwa Mai bis Oktober besser ist als das an der Andamanenküste, also als Reiseregion eine gute Alternative darstellt. Richtig verregnet ist es eigentlich nie, oft gibt es einige kurze kräftige Schauer, dann ist es wieder schön und vor allem warm. Im Juli und August ist etwas mehr los auf der Insel, da dann viele Urlauber aus Europa kommen. In den übrigen Monaten der Nebensaison ist es angenehm ruhig und es stehen einsame Strände und verträumte Buchten zur Verfügung. |